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Hier erfahren Sie mehr über den Aufbau der Haut und Ihrer schützenden Funktion für den Körper.

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Die Haut!

Man könnte sie auch als unser Geburtskleid bezeichnen. Diese atraktive Hülle ist das grundlegende Kleidungsstück für unser Leben, das es allein schon deshalb verdient, daß man sich seiner ernsthaft und fürsorgend annimmt. Statt dessen ist es häufig, wie selbstverständlich, einfach nur da, vernachlässigt und kaum zur Kenntnis genommen, offenbart es die traurigen, umweltbedingten Abnutzungs- und Verschleisserscheinungen sowie die Folgen mangelnder Pflege.

Vielleicht sind Sie überrascht zu erfahren, daß unsere Haut ein wichtiges und aktives Organ ist, geich unserer Leber oder dem Herzen. Mit einer Oberfläche von 1,5 bis 2 Quadratmeter und einem Gewicht von 3,5 - 10 Kilogramm ist die Haut unser größtes Organ. Auf einem Quadratzentimeter der Haut befinden sich durchschnittlich ca. 90 Zentimeter haardünne Blutgefäße, 6.000.000 Zellen, 5.000 Nervenendungen, 100 Schweißdrüßen, 200 Schmerzpunkte, 100 Druckpunkte, 20 Talgdrüsen, 12 Kältepunkte und 2-3 Wärmepunkte.

Die Hauptfunktion der Haut besteht darin zu schützen. Wie eine lebende, atmende Rüstung bietet sie unseren lebenswichtigen Organen und Systemen einen sicheren Schutz. Dieser biologische Wächter scheidet außerdem überschüssige und unbrauchbare Substanzen aus, erzeugt Vitamine und, mit seinen Tausenden von Sinnesnervenendungen warnt es vor Gefahren und empfängt für uns freudige Reize. Als wäre das noch nicht genug, ist die Haut auch für das Wachstum der Haare und die Regulierung der Körpertemperatur verantwortlich.

Die Haut besteht im wesentlichen aus drei Schichten


Online-Shop mit Kosmetik der Marken Dr.Rimpler, Isabelle Lancray und Reviderm. DIE EPIDERMIS
Der Aufbau unserer Haut.
... auch Oberhaut genannt bildet die äußerste Schutzschicht gegenüber unserer Umwelt.Sie ist weder von Nerven noch von Blutgefäßen durchzogen was erklärt, weshalb Verletzungen der Epidermis nicht bluten und schmerzen. Die Epidermis ist wiederum in fünf Schichten aufgeteilt. Stratum basale ist die unterste Schicht. Hier findet ein sehr ausgeprägter Stoffwechsel statt. Basalzellen teilen sich unaufhörlich, reifen und verändern sich wobei sie nach oben wandern. Stratum spinosum. Auch die Stachelzellen in dieser Schicht sind in der Lage sich zu teilen, da sie noch einen Zellkern besitzen. Stratum granulosum. Durch mangelnde Versorgung mit Gewebsflüssigkeit bilden die Körnerzellen in dieser Schicht Hornkörnchen in ihrem Innern, wodurch dann der Verhornungsprozeß beginnt. Stratum lucidum. Die Zellen in dieser Schicht sind bereits kernlose Zellen die eine stark lichtbrechende Substanz enthalten,wodurch sich erklären läßt, weshalb wir an den Stellen wo sie ausgebildet ist ( Handinnenflächen u Fußsohlen ) keinen Sonnenbrand bekommen. Stratum corneum ist die dickste Schicht der Epidermis, die aus platten, eng aneinander liegenden, kernlosen und völlig verhorntrn Zellen besteht, die als feinste Schüppchen abgestoßen werden. Dies geschieht unmerklich aber kontinuierlich. Vom Entstehen (Basalzelle) bis zum Abstoßen (Hornzelle) vergehen ca 28 bis 30 Tage.

Die Epidermis ist außerdem Sitz hochspezialisierter Zellen: Die Melanozyten produzieren das Pigment zum braun werden. Pigmentierung bedeutet, daß Pigmente zum Schutz vor UV-Strahlen gebildet werden, was die Zellen vor Verbrennung und Veränderung der DNS (Grundsubstanz der Zellkerne) schützt.

Die Langerhans`sche Zellen machen als Außenposten des Immunsystems Fremdstoffe unschädlich.

Hier in der Epidermis findet die präparative Kosmetik statt.

Die Reinsche Barriere, die zwischen der wasserreichen Keimzone und der fettreichen Verhornungszone liegt, bildet eine richtige und zugleich wichtige Grenze. Sie behindert den Stoffwechsel,was soviel bedeutet wie: Fremdstoffe gelangen nicht hinein und Feuchtigkeit nicht nach außen. Somit macht sie die Kosmetik zu einer großen Aufgabe. Im Alter jedoch verliert ihre Funktion mehr und mehr, was auch erklärt, warum die Haut immer feuchtigkeitsärmer wird.
Online-Shop mit Kosmetik der Marken Dr.Rimpler, Isabelle Lancray und Reviderm. CORIUM
... auch Lederhaut oder Dermis genannt, kann in drei Schichten geteilt werden. Die Papillarschicht ist durchzogen mit einer Vielzahl kleiner und kleinster Blutgefäße und Lymphkapillaren. Sie streckt sogenannte Papillen in die Epidermis, was zu einer engen Verzahnung beider Hautschichten führt. Desweiteren bilden die Papillen eine weit größere Stoffaustauschfläche, wodurch sich die Epidermis mittels kleiner Wurzelfüßchen ernährt. Diese Papillen werden mit zunehmendem Alter immer flacher, wodurch es zu einer verminderten Stoffaustauschfläche kommt. Folge: Basalzellen werden schlechter mit Närstoffen versorgt, was zu einer geringeren Teilungsrate und einer dünneren Epidermis führt. Dies macht auch die Blutgefäße sichtbarer (rote Äderchen, Teleangiektasien, Couperose). Durch die richtige Pflege kann dagegen angegangen werden.

Die Netz-oder Geflechtschicht besteht aus dichten Netzen von kollagenen und elastischen Fasern. Die Prallheit und Spannung der Haut (Turgor) wird durch die Wassereinlagerung in den kollagenen Fasern hervorgerufen. Durch Genußgifte, UV-A Strahlen und zunehmendem Alter verändern diese ihre Struktur, verkleben, und sind nicht mehr in der Lage Wasser zu speichern. Folgeerscheinung sind Falten. Die elastischen Fasern geben der Haut die Spannung und Elastizität (Tonus). Werden diese überdehnt, zum Beispiel durch Schwangerschaft oder Übergewicht können sie reißen (Schwangerschaftsstreifen). Ab dem 30. Lebensjahr läßt die Porduktion der Fibroplasten (Vorstufen des Elastins) nach. Was die Haut nicht mehr in der Lage ist selbst zu tun, können wir mit gezielter Kosmetik regulieren.

In der Gefäß- und Drüsenschicht fließt durch ein Netzwerk von Arterien ein Viertel des gesamten Körperblutes, um Nähr- und Baustoffe heranzuschaffen und Abfallprodukte, die beim Stoffechsel entstehen abzutransportieren wobei ihnen die Lymphgefäße behilflich sind. Wenn dieser Stoffwechsel ins stagnieren kommt, ist unsere Haut schlecht durchblutet, die Zellen unterversorgt; Ödeme (geschwollene Augenlider) und rote Äderchen (Teleangiektasien) sind unerwünschte Erscheinungsbilder davon. Hier kann die Kosmetik mit unterschiedlichen Massagetechniken behilflich sein.

Dazwischen laufen Nerven die entweder frei enden, oder zu Rezeptoren führen (Rezeptoren sind Aufnahmeorgane, die spezifische Reize in Nervenimpulse umwandeln). Über sie nehmen wir Schmerz, Kälte, Wärme, Berührung, Tast und Druck wahr und geben die Nachricht davon weiter ans zentrale Nervensystem.

Die Talgdrüsen befinden sich am Haarfollikel, wo sie entlang der Haare ihr Sekret zur Hautoberfläche transportieren, um diese geschmeidig zu halten. Im Winter ist dieser Transport durch die Kälte erschwert, weshalb die Haut trockener ist. Große Talgdrüsen befinden sich im Gesicht vor allem auf Stirn-Nase-Kinn (T-Zone genannt), bzw. auf Brust und Rücken. An dieser Stelle läßt sich dann verstehen, warum dieser Bereich im Gesicht oft Glanz und Unreinheiten (Mitesser) aufweist. Doch es ist gut so, denn auch diese Körperstellen sind im Winter der Kälte vermehrt ausgesetzt und Fett schützt ja bekanntlich vor Kälte.

Kleine Talgdrüsen finden wir über den ganzen Körper verteilt. Besonders wenig oder gar keine haben wir an den Lippen, um die Augen, den Handinnenflächen und den Fußsohlen. Die Funktion der Talgdrüsen wird hormonell gesteuert.

Die Schweißdrüsen münden mit ihrem spiralförmigen Ausführungsgang als Pore. Auch hier unterscheidet man zwischen goßen und kleinen Schweißdrüsen.

Die großen Schweißdrüsen, auch Duftdrüsen genannt haben ihren Sitz in den Achselhöhlen und im Genitalbereich und münden ausschließlich in den Haarfollikel (apokrine Drüsen). Ihr Sekret ist alkalisch (pH 8,0). Sie arbeiten erst ab der Pupertät und dienen ähnlich wie in der Tierwelt als Sexuallockstoff. Durch mikrobillen Abbau der Zellbestandteile entsteht dann übler Körpergeruch. Deodorant`s wirken hier durch Wachstumshemmung von Mikroorganismen.

Die kleinen Schweißdrüsen sind am ganzen Körper verteilt, aber besonders dicht in den Handinnenflächen und an den Fußsohlen (ekkrine Drüsen). Ihr Sekret ist sauer (pH 5,5 - 5,8). Ihre Funktion: durch Verdunstungskälte regulieren sie den Wärmehaushalt, unterstützen die Niere bei der Ausscheidung flüssiger Stoffe und bilden zusammen mit Talg und Hornzellen den Säureschutzmantel der Haut.

Zudem wird im Corium auch das für unseren Knochenaufbau wichtige Vitamin D gebildet.
Online-Shop mit Kosmetik der Marken Dr.Rimpler, Isabelle Lancray und Reviderm. DIE SUBCUTIS
... bezeichnet man auch als Unterhaut-Fettgewebe. Zusammen mit dem Korium bildet sie den größten Wasserspeicher (80 %) im Körper. Sie besteht aus lockerem Bindegewebe mit eingelagerten Fettzellen. Sie ist in der Lage Wasser und Nährstoffe zu speichern. Darüber hinaus dient sie als Druckpolster, als Kälteschutz und sie gibt dem Körper Form. Die Dicke der Subcutis kann von einigen Millimetern bis zu 15 cm, je nach Körperstelle und Ernährungszustand sein. Abgesehen davon kann auch das Alter und Geschlecht oder die Erbanlage ein bestimmender Faktor dafür sein.
Online-Shop mit Kosmetik der Marken Dr.Rimpler, Isabelle Lancray und Reviderm. FAZIT
Die Haut erfüllt physiologische Aufgaben als:
  1. Schutzorgan - thermische, mechanische, chemische, bakterielle und physikalische Einflüsse
  2. Speicherorgan - für Wasser, Fett, Salze etc.
  3. Aufnahmeorgan - nimmt sie Fett, Wasser und Wirkstoffe auf.
  4. Ausscheidungsorgan - durch Abgabe von Schweiß und Talg.
  5. Wärmereulator - durch Abgabe von Wärme und Flüssigkeit.
  6. Sinnesorgan - nimmt sie Reize von außen wahr.
  7. Stoffwechselorgan - durch Nährstoffwechsel.

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