Die fettige Haut
Fettige Haut neigt zu großen Poren und zu einer Überproduktion der Talgdrüsen,
wodurch ein Ölfilm in der T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) entsteht und sich lästige Mitesser und Pickel
erklären lassen. Häufig entsteht dieser Hauttyp durch ein hormonelles Ungleichgewicht in der Pubertät.
Doch zunehmend leiden auch immer mehr Erwachsene, hautsächlich Frauen, unter der sogenannten "Akne
tarda" (Spätakne). Studien hierzu ergaben ein hormonelles Ungleichgewicht, aber auch permanenten
Streß als mögliche Ursachen. Da die junge Haut noch genügend Fett und Feuchtigkeit produziert, ab
ca. dem 30.sten Lebensjahr diese Produktion aber nachlässt, muss eine Erwachsenen-Akne anders behandelt werden
als eine Jugendakne.
Was braucht die fettige Haut:
Das A und O ist die konsequente Reinigung, das Tonisieren danach mit entzündungshemmenden und Fett- und
Feuchtigkeit ausgleichenden Präparaten. Mattierende Cremes, 2-3 mal pro Woche eine Maske, 1 mal pro Woche ein
Peeling und vor allem keine Finger im Gesicht ;-), da dies nur Narben hinterläßt.
Trotz eigentlich robuster und unempfindlicher Haut sollte die Pflege nicht zu aggressiv ausfallen, denn auch hierbei
können Irritationen auftreten. Viele versuchen, fettige Haut mit zu scharfen Reinigungsmitteln zu bändigen,
doch wird dadurch das genaue Gegenteil erzielt. Ein Teufelskreis beginnt. Die Haut wird durch das Fettdefizit
irritiert und versucht dies mit stärkerer Talgproduktion auszugleichen. Es entstehen Verhornungen und das
Hautfett kann nicht mehr richtig abfließen. Als Folge verstopfen sich die Poren und es entstehen wiederum
hartnäckige Pickel.
Aber nicht verzweifeln! Mit konsequenter Pflege kann man diesen Teufelskreis durchbrechen. Grundsätzlich sollten
Sie bei der täglichen Behandlung auf Produkte achten, die speziell für fettige Haut entwickelt wurden,
also wenig Fettanteil und hohen Feuchtigkeitsgehalt haben. Die Produkte sollten auf keinen Fall rückfettend
sein.