Die Ursachen liegen im Unterhaut-Fettgewebe (Subcutis). Daß Geschlechtsunterschiede in der Haut vorkommen, kann nicht überraschen, wenn man bedenkt, welche Dehnung
die weibliche Haut während einer Schwangerschaft erfährt. Die Haut muß äußerst dehnbar sein, um nicht zu reißen. Das erfordert eine Struktur des Bindegewebes, die lockerer
und weniger vernetzt ist, als dies beim Mann möglich ist. Tatsächlich findet man in der Subcutis der Frau eine parallele Anordnung der Faserstränge (Bindergewebssepten) die die
einzelnen Fettkammern voneinander abgrenzen. Werden nun diese Fettkammern durch vermehrte Einlagerung von Fett aufgefüllt, drückt das vermehrte Fett auf die Faserstränge und drängt
nach oben. Daraus resultieren dann an der Hautoberfläche die Hubbel und Dellen.

Beim Mann hingegen sind die Faserstränge scherengitterförmig angeordnet, was dazu führt, daß ziehende und schiebende Kräfte sich gegenseitig aufheben.
Fazit: Die Veranlagung zur Cellulite ist bereits in der weiblichen Hautstruktur angelegt, doch es kann trotz alledem dagegen angegangen werden, wenn man dieses Hautbild ursächlich betrachtet.
Tausende von Hilfsmittel (Cremes, Massagemittel, technische Geräte) werden in der Kosmetik dafür angeboten. Doch nun wo sie die Ursachen kennen, liegt der beste Erfolg darin: Übergewicht
zu vermeiden, viel Bewegung, ballaststoffreiche und fettarme Ernährung, und unterstützend dazu durchblutungsfördernde, entstauende, festigende, restrukturierende, lipidlösende,
straffende und feuchtigkeitsspende Massagen und Cremes bzw. Körperbehandlungen einzusetzen.
Ihr Vorteil bei dieser kombinierten Behandlungsmethode ist nicht nur eine Verbesserung der Cellulite. Die Versorgung der Zellen wird optimiert was die Zellaktivitäten nachhaltig verbessert und einer
vorzeitigen Alterung entgegenwirkt.